Quartier gemeinnützige Gesellschaft mbH
Breitenweg 41
28195 Bremen
Tel.: Zentrale 222 36 20 / Kattenturm 875880 / Tenever 0421-42 46 31
Fax: 0421-222 36 29
E-Mail: info@quartier-bremen.de / tenever@quartier-bremen.de

www.quartier-bremen.de

Bremen-Mitte: Breitenweg 41, Haltestelle Hbf

Bremen-Kattenturm: Theodor-Billroth-Str. 5, Haltestelle Klinikum Links der Weser, Bus 53

Bremen-Tenever: Ludwigshafener Str.2b, Haltestelle OTe-Zentrum, Linie 1 und 25
ANGEBOT
Vernetzende Kooperationsformen, neue Gestaltungs- und Handlungsräume, Eroberung von Stadtraum und "Unorten", dezentrale Erarbeitung, temporäre Werkstätten, zentrale Anschlusspräsentation

WAS / WIE?
Projekt
Workshop
Offene Werkstatt
Schulkooperation

FÜR WEN?
Vorschulalter
Grundschulalter
Teenager
von 3 bis 93 Jahre
Quartier gGmbH in Bremen entwickelt Visionen für städtisches Zusammenleben und stellt sie mit Künstlern und Kulturschaffenden aus den Stadtteilszenen ins Leben.
Stadtteilbüros in Bremer Neubaustadtteilen am Rande der Stadt und ein Zentralbüro schaffen Kultur, da, wo die Menschen leben, arbeiten, spielen und zur Schule gehen.
Im Vordergrund stehen dabei, durch die Zusammenarbeit professioneller Künstler mit Laien, kulturelle Anregungen und Projektergebnisse auf hohem ästhetischem und gestalterischem Niveau zu schaffen.
Durch die Vernetzung von Kulturschaffenden mit Sozial- und Bildungseinrichtungen entwickelt Quartier ungewöhnliche Aneignungsweisen und lädt zu kreativen Experimenten ein.
Oder: ...Der schönste Weg: von jemandem, dem die Kunst wichtig ist, an die Hand genommen werden, mitgehen,...' (Zitat aus unserer Dokumentation 'Bilder von Bildern' 1998) und natürlich: mitmachen - selber machen!

Kinder in die Stadt - die Kinder- und Jugendkulturprojekte von Quartier gGmbH.:
Einmal im Jahr präsentiert Quartier neben dem fortlaufenden Angebot an verschiedenen Schulprojekten und stadtteilbezogenen künstlerisch-kulturpädagogischen Wersktätten ein großes Spektrum an außerordentlich fantasievollen Bearbeitungen eines zentralen, gemeinsamen Themas:
1989 Mini-Spielstädte 'Mini-Max' und 'Mini-Katt'
1990 Historischer Kinderjahrmarkt
1991 'Kinderspuren in die Stadt'
1992 MU-KO-NA - ein Kindertheaterspektakel
1993 Kindermuseum - Versammelte Wunder
1994 Kindermuseum - Düsentriebs & Co.
1995 Sturm im Wasserglas - ein nasses Vergnügen für Kinder
1996 Stein auf Stein - Bauhütte der Kinder am Bremer Dom
1997 'Bauen mit Lehm'
1998 Bilder von Bildern - keine Fälscherwerkstatt
1999 Freiräume - Kinder ziehen ein
2000 ZUM GLÜCK - von den glücklichen Momenten im Leben
2001 Sachen machen - Kinder und Jugendliche als Designer
2002 Lichtblicke - ein Kunstprojekt
2003/04 ZEICHENsprache zur Eröffnung der neuen Zentralbibliothek
2005 Stadtbilder - Bilderstadt
2009 Götterspeise & Suppenkasper
2010 Vom Nabel der Welt
2011/12 "Ich komm als Blümchen wieder"
2013/14 vorBILD - nachBILD

Diese Kinderkulturprojekte werden Stadtteil übergreifend durchgeführt; im Vordergrund steht dabei immer die spielpädagogische und künstlerische Grundidee mit entsprechenden kindlichen, spielerischen Aktionsformen, die von den sinnlich-konkreten Wahrnehmungen und Erfahrungen der Kinder ausgehen. Die Projekte richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter von ca. 3 bis 18 Jahren (je nach Thema); Institutionen wie Spielhäuser, KTHs, Horthäuser, Schulen, Jugendfreizeitheime u.a. Kultur- und Jugendeinrichtungen. Alle Projekte werden durch ständige Kontakte und Fortbildungen der Organisatoren von Quartier begleitet.

Der exemplarische Charakter (Modellcharakter) der Projekte besteht:
in der wohnumfeldbezogenen Durchführung, vorwiegend mit Institutionen bzw. Kindern aus Neubaugebieten durchgeführt, in denen die kulturelle Angebotsstruktur für Kinder minimal ist;
in der engen qualifizierten Zusammenarbeit von pädagogischen Institutionen, die das Interesse haben, neue Impulse in ihre Arbeit aufzunehmen;
in dem Aufgreifen multikultureller Belange, da in den Neubaugebieten der Ausländeranteil und die Vielfalt der Nationalitäten sehr hoch ist;
in der Zusammenarbeit von Laien und Professionellen, Künstlern und Wissenschaftlern;
in der expliziten Beteiligung der Kinder und ihrer Institutionen;
im Erschaffen von Aktionsräumen in einer an den Bedürfnissen der Kinder orientierten Form: von Kindern für Kinder;
in der offenen Werkstattarbeit während der Zentralaktion;
in der Qualität der künstlerischen Präsentation;
in der Wahl des Themas, bzw. dessen besondere Erarbeitungsform.

Durch die Stadtteil übergreifende Projektform wird die Möglichkeit zur Teilnahme an kulturellem Leben und dessen Gestaltung geboten. Sie ist verbunden mit einer hohen künstlerischen und pädagogischen Qualität, so dass auch Kindern aus sogenannten Stadtrandgebieten die Möglichkeit gegeben wird, 'ihren' Stadtteil, 'ihre' Institution selbstbewusst und stolz zu präsentieren.
                             
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